aktueller Stand

  • Riesenschnauzer:

Wir erwarten im Mai 2016 einen Wurf Riesenschnauzer!

  • Zwergschnauzer:

Wir erwarten im April 2016 einen Wurf Zwergschnauzer!

 

Entlohnung

Anfänger in Sachen Hundekauf, und das sind sicherlich die allermeisten, sind nicht selten schockiert oder doch zumindest sehr überrascht, wenn sie erstmals am Telefon einen Preis von etwa 1000,- Euro für einen Riesen- bzw. Zwergschnauzer genannt bekommen.

Schliesslich möchte man ja nur einen aus einer guten Zucht stammenden Hund,
kleine Fehler ist man ja bereit zu akzeptieren,
ein Stammbaum muss auch nicht unbedingt sein.
Nur sollte es eben ein Rassehund sein.

Ein herkömmlicher Hund entspricht entweder nicht so sehr dem Geschmack, oder ist von zweifelhafter Gesundheit und Erziehung. Viele Hundeliebhaber sind der Ansicht, dass „die Züchter“ bei solchen Preisen das grosse Geld machen, sich eine goldene Nase verdienen.

Seriöse Züchter sehen sich gezwungen, sich gegen solche Behauptungen zur Wehr zu setzen. So listen manche von ihnen auf Euro und Cent ihre Unkosten auf, um zu beweisen, dass hier kein Geld verdient wird, und Preise um die 1000,-€ gerade die Kosten decken.

Wer einmal genau überlegt, was alles notwendig ist, um Rassehunde optimal aufzuziehen, kommt schnell dahinter: Rassehundezucht ist ein Hobby, und ein Hobby kostet Geld, statt etwas einzubringen!

Da sind zunächst die Anschaffungskosten für gute Zuchttiere, die können schnell bei 2000,-€ pro Tier liegen.
Dann folgen die Vereinsbeiträge, denn ein seriöser Züchter ist auf jeden Fall in einem guten Verein und manchmal reicht einer nicht.
Fachliteratur, Seminare, um sich fortzubilden, fallen laufend an.
Die Wohnung muss hundegerecht eingerichtet werden, eventuell muss auch der Garten zu Gunsten der Hunde umgestaltet werden.
Mehrere Ausstellungen, auch im Ausland, schlagen schnell mal mit ein paar hundert Euro zu Buche.

Die Zuchttiere müssen besonders gut ernährt werden und verlangen regelmässige Impfungen, die Deckung bei einem guten Rüden kostet auch einige hundert Euro, aber auch die Haltung eines Deckrüden ist nicht billig.
Sind die Welpen da, müssen Anzeigen geschaltet werden und auch die Kleinen verlangen bestes Welpenfutter und eine Grundimpfung.
Die Ausstellung einer Ahnentafel kostet beim Rassehundezuchtverein auch 40,-€. Was der Züchter an Arbeit und Sorgen in die Aufzucht steckt, schlägt sich in der Regel kaum im Preis nieder.

 

“Billighunde“

Mit „Billighunden“ zieht man oft den Kürzeren

Sparen lohnt sich gerade bei der Anschaffung eines Tieres nicht. Ein Lebensgefährte für etwa 12 Jahre oder auch länger sollte mit Verstand und Mühe ausgesucht und nicht vom Preis abhängig gemacht werden. Kann man sich die durchschnittlichen Preise für seinen Traumhund nicht leisten, so sollte man lieber nach einem Hund Ausschau halten, der aus dem Tierheim oder einer Notvermittlung kommt, als eine Zucht, die unwürdige, teils tierquälerische Haltungs- und Aufzuchtbedingungen bietet, durch einen Mitleidskauf zu unterstützen. Ein kränkelnder, verhaltensauffälliger Welpe ist oftmals nicht tragbar für Familie und Haushalt. Mancher sieht dies erst zu spät ein, nämlich nach gemachter schlechter Erfahrung. Dies sind gerade die Welpenkäufer, die so genannte Billig- und Massenzuchten unterstützen und am Leben erhalten.

 

Verein

Fragen Sie nach dem Verein!

Ein Züchter, der Rassehunde ohne Ahnentafel des Dachverbandes anbietet (sh. unten),

  • hat entweder durch seine schlechte Tierhaltung verwirkt, in einem ordentlichen Verein Mitglied zu sein, oder
  • er erhielt keine Ahnentafeln vom Verein, weil er die Zuchtbestimmungen nicht eingehalten hat.

Wenn also ohne Vereinsmitgliedschaft gezüchtet wird, entzieht sich ein solcher „Züchter“, ganz bewusst jeglicher Kontrolle. Man kann also von vornherein annehmen, dass er Verstöße gegen die Interessen der Hunde begeht oder beabsichtigt … sonst bräuchte er ja Kontrolle nicht zu fürchten.

(Beim „Autokauf“ achten Sie doch auch auf die TÜV-Plakette – warum sollten Sie bei einem Hund,
der Sie länger begleiten wird, darauf verzichten?)


Die F.C.I. (Fédération Cynologique Internationale) ist die Weltorganisation der Kynologie. Sie umfasst zur Zeit 86 Mitglieds- und Partnerländer (nur ein Verband pro Land), welche ihrerseits eigene Ahnentafeln ausstellen und die Richter ausbilden. Die F.C.I. garantiert innerhalb ihrer Organisation die gegenseitige Anerkennung der Abstammungsurkunden (Pedigrees) der Länder, wie auch der Richter.

Der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) ist die führende Interessenvertretung aller Hundehalter in Deutschland – und der einzige von der F.C.I. (sh.o.) anerkannte deutsche Verband.

Der PSK (Pinscher-Schnauzer-Klub 1895 e.V.) ist Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH).eV., der wiederum der FCI (Fèdèration Cynologique Internationale.) angeschlossen ist.

Der Verein und seine Mitglieder erkennen die Regelungen der FCI und des VDH in deren Satzungen und Ordnungen in der jeweils geltenden Fassung an, soweit allgemeine Vorgaben für die Rassehundezucht oder für die Veranstaltungen des VDH und der FCI betroffen sind. (§3 Satzung)

 

Lohn

Das Lob ist der Lohn

Bei ernsthaften Freunden von Rassehunden, die sich mit dem Kauf ihres Traumhundes Zeit lassen und sich nicht mal eben auf die Schnelle irgendein Tier zulegen, haben die Preise Akzeptanz und Einsicht gefunden. Welcher seriöse Züchter wäre auch noch zur Aufzucht schöner, gesunder und charakterfester Hundewelpen bereit, wenn er bei jedem Tier drauflegen müsste. Das muss man ohnehin, wenn ein neuer Zwinger fällig ist oder eine teure Zuchthündin keine Welpen bekommt oder nach einem Kaiserschnitt die Aufzucht verweigert. Handaufzucht ist nämlich ein 24 – Stunden- Job, bei dem nicht nur der Jahresurlaub drauf geht. Die Freude an schönen und gesunden Welpen mit zufriedenen Käufern ist der wirkliche Lohn der Züchter, nicht etwa ein Batzen Geld !

 

“Denkanstöße“

  • Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Die Menschen die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
  • Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen.
    Wenn sie zuviel bezahlen, verlieren sie etwas Geld, das ist alles.
    Wenn sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
  • Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.
  • Nehmen sie das niedrigste Angebot an, müssen sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.

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